Digitaler Vertrieb:
Wie man auch ohne Webshop erfolgreich im Netz verkauft!

Wer an Onlinehandel denkt, denkt sofort an die Auswahl eines passenden Online-Shops. Aber: Der erfolgreiche Verkauf im digitalen Bereich ist mehr als nur ein Onlineshop. So ist es der „Digitale Vertrieb“, der den Gesamtprozess betrachtet, die „Customer-Journey“ von Kunden begleitet und einen Prozess einleitet, der bestenfalls mit der erfolgreichen „Conversion“ im Onlineshop endet.

08.04.2021

Dazu erzählt uns Bernd Buchegger, Managing Director der trinitec IT Solutions & Consulting GmbH und Leiter der Fokusgruppe „Digitaler Vertrieb“ im Software-Internet-Cluster SIC: „Gerade Unternehmen mit B2B-Geschäftsmodellen können oft keine Onlineshops nutzen. Aber sie können sehr wohl vom „Digitalen Vertrieb“ profitieren. Die Digitalisierung bietet eine Vielzahl an Strategien, Taktiken und Werkzeugen. Das reicht von „Social Selling“ bis hin zur datengestützten Vertriebsautomatisierung. 

Dabei wird zwischen verkaufsunterstützenden Maßnahmen und vertriebsoptimierenden Maßnahmen unterschieden. Verkaufsunterstützend zielt auf die Erhöhung der Schlagzahl ab – wie komme ich zu mehr qualifizierten Kundenkontakten mit höherer Abschlusswahrscheinlichkeit. Vertriebsoptimierend in der Bedeutung der Verbesserung der Schlagkraft – wie setze ich Vertriebsressourcen effizient und effektiv ein, wo kann ich automatisieren? Darin liegt auch die Arbeit unserer Fokusgruppe. Wir beschäftigen uns mit all diesen neuen digitalen Möglichkeiten und wie man diese für die Unternehmen erfolgreich zum Einsatz bringen kann.“

Das bringt uns auch gleich zu weiteren spannenden Fragen, rund um dieses Thema:

Warum liegt im „Digitalen Vertrieb“ die Zukunft?

Schon vor Corona hat sich das Einkaufsverhalten der Kunden verändert. In unserem privaten Umfeld haben wir längst die Digitalisierung anwenden und schätzen gelernt. Dieser Lernprozess beeinflusst zunehmend die Erwartungshaltungen im Geschäftskundenbereich. Gleichzeitig bieten uns digitale Kommunikationskanäle und soziale Netzwerke ganz neue Möglichkeiten, unsere Kunden gezielt zu finden und anzusprechen. Papier und Telefon werden durch E-Mail, Chat und Videokonferenzen ersetzt. Die Digitalisierung hat uns gelehrt, dass wir auf einem Datenschatz sitzen. Wir müssen lernen, damit umzugehen und diesen zu nutzen. Der „Digitale Kunde“ fordert den digitalen Vertrieb!

Ist der klassische Vertrieb ein Auslaufmodell?

Keineswegs! Auch die Verkäuferin beziehungsweise der Verkäufer sind kein Auslaufmodell – das bestätigen auch die Experten aus der Branche. Vertriebsmitarbeiter wird es auch in Zukunft geben, wenn es darum geht, den Kunden bis zum finalen Kaufabschluss zu begleiten. Schließlich kaufen wir nach wie vor lieber von Menschen als von Maschinen. Auf dem Weg zur Kaufentscheidung finden wir zunehmend digitale Berührungspunkte. Unternehmen müssen lernen, diese zu verstehen und im Idealfall zu steuern. Die frohe Botschaft ist, dass die Vertriebsarbeit damit in Zukunft leichter wird. Kaufbereite Kunden automatisch erkennen und besser betreuen zu können, führt zu mehr Erfolg und damit Freude am Verkauf.

Was ist für einen erfolgreichen digitalen Vertriebsprozess zu berücksichtigen?

Lerne die digitale Kundenreise (Customer-Journey) kennen. Wie geht das? Rausgehen und die Kunden befragen. Verstehen zu lernen, welches Problem man für den Kunden löst. Denn das ist die einzige Sprache, die Kunden wirklich verstehen. Aktionismus vermeiden und mit einer gezielten Strategie den Vertriebsprozess einleiten, begleiten und erfolgreich abschließen.

WKO Trenner

Der November ist Safer-Shopping-Monat!

Der 1. Safer-Shopping-Monat soll nicht nur Wissen und Bewusstsein rund um Cyber-Kriminalität stärken, sondern belohnt auch jene, die auf seriösen und vertrauenswürdigen E-Commerce setzen.

Heike Hack folgt auf Gregor Grüner!

DI (FH) Heike Hack folgt auf Gregor Grüner als Obfrau im Gremium des Versand-, Internet- und allgemeinen Handels.

Was die Österreicher*innen kaufen, wie sie bezahlen und was sie erwarten.

Der E-Com Report 2021 für Österreich ist da! Vollgepackt mit hilfreichen Insights zum Verhalten der Käufer*innen, vielen Statistiken und übersichtlichen Grafiken.

In 3 Schritten ganz einfach einen Instagram-Shop einrichten!

Instagram verzeichnet einen ständigen Zulauf an neuen Followern und wurde als Marketingplattform ist für E-Commerce-Unternehmen zum absoluten Muss erklärt.

Die Top-Trends im e-Commerce!

Mit steigender Nachfrage nach Online-Shoppingmöglichkeiten, steigt auch das Angebot an Online-Shops. So weit, so gut! Doch damit nimmt leider auch der Internet-Betrug zu. Vor allem durch Fake-Shops.

Dropshipping – der einfachste Weg zum eigenen Onlineshop!

Mit steigender Nachfrage nach Online-Shoppingmöglichkeiten, steigt auch das Angebot an Online-Shops. So weit, so gut! Doch damit nimmt leider auch der Internet-Betrug zu. Vor allem durch Fake-Shops.

So erkennt man Fake-Shops!

Mit steigender Nachfrage nach Online-Shoppingmöglichkeiten, steigt auch das Angebot an Online-Shops. So weit, so gut! Doch damit nimmt leider auch der Internet-Betrug zu. Vor allem durch Fake-Shops.

Multi-, Cross- oder Omni-Channel – Was ist der Unterschied?

Man hört sie immer öfter: die Begriffe Multichannel, Crosschannel und Omnichannel. Aber was steckt dahinter? Was ist der Unterschied?

Ein Diamant unter den Lehrberufen!

Der Lehrberuf des E-Commerce-Kaufmanns hat gute Zukunftschancen! Generell ist zu beobachten, dass der Online-Handel weiter im Vormarsch ist. Da der Lehrberuf aber neu ist und es keinen Vorgängerlehrberuf gibt, ist die genaue Einschätzung für die Unternehmen noch schwierig.