Vom Kataloghändler zum E-Commerce-Riesen:
So hat die Otto-Group die digitale Transformation geschafft!

Der Otto-Konzern galt lange Zeit als das Flaggschiff des Kataloghandels. Das Vertriebsmodell war komplett darauf ausgelegt und in den Jahren zwischen 1960 und 1990 nahezu perfektioniert. Das deutsche Vorzeigeunternehmen brachte es Mitte der 1980 Jahre sogar zum größten Versandhändler der Welt. Mit anderen Worten: Was Amazon heute für den Internethandel ist, war Otto damals für den Kataloghandel.

Mit der Kommerzialisierung des Internets kam jedoch die Erkenntnis, dass dieses Modell gefährdet ist. Die digitale Transformation war notwendig. Das Besondere: Der Konzern hat die Entwicklung – anders als viele andere deutsche Handelsriesen aus der Zeit – tatsächlich geschafft. Die Verantwortlichen haben etabliertes Wissen infrage gestellt und sich von innen heraus innoviert.

Disruption bringt traditionelle Unternehmen ins Wanken und macht moderne Startups zu Global Playern. Der einzige Weg, um mit diesen Bedingungen zurechtzukommen, liegt im Dazulernen. „Für uns ist klar, dass eine erfolgreiche Transformation und ein gemeinsames Grundverständnis von Digitalisierung für jedes Unternehmen alternativlos ist“, sagt Christopher Werner, HR-Manager der Otto Group. Die Otto Group kann zumindest sagen, dass diese Erkenntnis schon früh kam und den Konzern fit gemacht hat für die moderne Wirtschaft. Der Konzern zählt zu den umsatzstärksten E-Commerce-Unternehmen auf der Welt. Die konsequente Digitalisierung ist inzwischen die Basis für die weltweit steigenden Umsätze. Im Geschäftsjahr 2020/21 haben die Hamburger rund 15,64 Milliarden Euro umgesetzt. Zu den bestlaufenden Waren zählen Möbel und Wohnaccessoires, Technik und Multimedia sowie Textilien. In Deutschland und Europa gehört die Otto Group noch immer zu den Big Playern im Handelsgewerbe. In einer Reihe mit Amazon und Zalando hat das Unternehmen sich hierzulande den zweitgrößten Marktanteil am Onlinehandel gesichert. Für ein Traditionshaus, das sich ursprünglich auf den Katalogversand verstand, ist das ein enormer Erfolg. Der E-Commerce-Riese hat die Transformation geschafft. Die innovative Lernkultur hat daran sicher ihren Anteil.

Hinter dieser Lernkultur steckt die Mission, lebenslanges digitales Lernen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu ermöglichen – unabhängig von der Aufgabe, dem Alter oder der Position des jeweiligen Teammitglieds.

Davon profitieren sämtliche Bereiche – von der kaufmännischen Abteilung bis in die Logistik. „Ziel ist es, für ein gemeinsames Verständnis von Digitalisierung zu sorgen. Und zwar so, dass alle den unmittelbaren Mehrwert für ihre eigene Arbeitsrealität erkennen“, so der Lernexperte. „Die digitale Transformation ist ein Prozess, der niemals abgeschlossen sein wird. Vor diesem Hintergrund arbeiten wir aktiv an einer konzernweiten Lernkultur und einem Mindset, dass das Lernen in den Arbeitsalltag integriert.“

Ein Impuls, den auch wir für die Initiative WKO-Onlinehelden gerne aufgreifen. Mit unseren umfangreichen Beratungsangeboten stellen wir sicher, dass auch alle Kärntner Händler ein gebündeltes Angebot an Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten vorfinden. Ganz gleich, ob bei der e-Commerce Sprechstunde, dem Webshop- oder Datenschutz-Check, bis hin zum Kontakt zu unserem Team der Expert-Group. Es werden sich nur diehenigen am Markt behaupten, der sich nicht sträuben, besser zu werden und bekannte Pfade verlassen. Ebenso, wie sich Märkte verändern und größer werden, steigt damit auch die Chance, über neue Kanäle und in neuen Gebieten erfolgreich zu handeln. Diskutiere mit uns! Hier geht´s zum WKO-Onlinehelden-Forum!

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